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Ich sehe, was andere nicht sehen wollen.

Und ich mache es sichtbar, damit Veränderung möglich wird — und aus Überleben wieder Leben.

Über mich


 

Ich bin Torsten.

Dekonstruktion ist mein Handwerk — aber nicht im Sinne von Methoden, Modellen und Projektplänen.

Wer mir begegnet, begegnet einem Spiegel. Das kann irritieren. Es kann Widerstand auslösen. Bei denen, die am Rande des organisationalen Wahnsinns stehen, löst es keinen Widerstand aus. Ich arbeite für die Überlebenden in toxischen, selbstzersetzenden Systemen. Hochbegabte Schlüsselkräfte, die die ungesprochenen Lügen und Blockaden ihrer Organisation mit jeder Faser spüren, während das Management heile Welt spielt.

Ich bin Ihr unbestechlicher Spiegel und Ihr Übersetzer. Ich repariere nicht das kaputte System. Ich hole Sie aus dem reinen Überlebensmodus zurück in Ihre volle, lebendige Kraft. Es kann — wenn die Bereitschaft da ist — der Beginn von etwas Neuem sein.

Ich arbeite dort, wo Macht sitzt, denn eine traumatisierte Gesellschaft heilt man nicht von unten nach oben. Das macht mich zu einem unbequemen Gesprächspartner. Manchmal zu einem Spiegel, den niemand bestellt hat.

 

 

 

In meinem langjährigen Wirken – unter anderem als IT‑Berater – war ich nah dran. Näher als die meisten. Ich reparierte technische Systeme, aber was ich wirklich tat, war das Durchdringen von menschlichen und organsationalen Systemen.

Man ließ mich hinein. Ich saß nach der Arbeit im Serverraum und am Abendbrottisch meiner Kunden. Warum? Weil aus Verlässlichkeit ein Vertrauen wurde, das Türen öffnete, die klassischen Beratern verschlossen bleiben.

Mitarbeiter und Geschäftsführer gaben mir Zugang zu dem, was beide Seiten nicht laut sagen konnten. Ich wurde zum unbestechlichen Zeugen für das, was im System unsichtbar blieb: Die verdeckten Spannungen, die ungesprochenen Lügen, die selbstzersetzenden Mechanismen und der schleichende Wahnsinn, der unter der Oberfläche brodelt.

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